Pädagogische Leitsätze
Wir arbeiten zusammen
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Wir integrieren die Jugendlichen in die Lerngemeinschaft und nutzen deren Vielfalt als Chance.
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Unser ganzes Handeln ist darauf ausgerichtet, den Lernenden zu ermöglichen, dass diese ihren
Platz in Wirtschaft und Gesellschaft finden.
Verhalten / Handlungen
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Die Klassen sind durchmischt mit Jugendlichen mit unterschiedlichen Voraussetzungen.
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Die Umgebung (Räume, Betreuung, Material, Lernformen etc.) müssen wir für die Lernenden so anpassen, dass diese möglichst optimal lernen können.
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Der Unterricht orientiert sich weder an den schulisch Stärksten noch an den schulisch Schwächsten, sondern an den Individuen.
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Peer-to-peer Learning ist ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts. Vorgängig werden dazu Expertinnen und Experten zu verschiedenen Themenbereichen/Fächern eruiert.
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Wertschätzung und Respekt bedingen eine intensive Arbeit im Klassengefüge zur Schaffung einer Klassengemeinschaft.
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Unterschiedlichkeiten und Anderssein - dies betrifft Lernende wie Lehrpersonen - gehören selbstverständlich dazu und werden bei Bedarf aufgezeigt und besprochen.
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Wir dulden keine Diskriminierung und kein beleidigendes, einschüchterndes, feindseliges oder sonst unerwünschtes Verhalten, das die persönliche Würde von anderen verletzt.
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Essenziell für ein funktionierendes Teamteaching ist die kollegiale Kooperationsbereitschaft aller Betelligten.
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Vielfalt und Inklusion erfordern eine sorgfältige Führung, um Missverständnisse und Konflikte zu vermeiden.
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Heterogene Klassen erfordern eine umsichtige Klassenführung mit hoher Präsenz und starkerBeziehungsarbeit.
Wir nutzen Potentiale
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Schule und Lehrpersonen helfen den Lernenden dabei, die eigenen Starken und Talente besser kennenzulernen, zu fördern und auszuprägen.
Verhalten / Handlungen
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Wir gehen den Potentialen und Starken mit gezielten Methoden nach. Dafür nutzen wir unter anderem Assessment-Programme wie Swissskills oder Berufswahlanalysen, welche die Kompetenzen der Lernenden aufzeigen.
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Ein wesentlicher Teil des Coachings - insbesondere in der Anfangsphase - umfasst das Aufzeigen der Starken und der entsprechenden Möglichkeiten, die sich für die Lernenden ergeben.
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Die Berufswünsche und Anliegen der Lernenden bilden den Ausgangspunkt. Gleichzeitig braucht es eine realistische Auslegeordnung begleitet von den Lehrpersonen.
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Mithin haben wir den Auftrag, die Stärken mit den beruflichen Möglichkeiten abzugleichen und entsprechend nach geeigneten Berufen zu suchen.
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Wir fördern die Lernenden gezielt in jenen schulischen Fächern, die ihren zukünftigen Berufsschulunterricht umfassen werden.
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Wir kommen weg von «Labels» (ADHS, ASS etc.), berücksichtigen gleichwohl die spezifischen Bedürfnisse von Lernenden.
Wir bringen uns ein
Die Lernenden übernehmen die Verantwortung für ihr Weiterkommen. Sie bestimmen mit, welche Inhalte und Arbeitsweisen dafür notwendig sind und was sie von den Lehrpersonen benötigen.
Verhalten / Handlungen
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Bei Veranstaltungen und Unterrichtseinheiten lassen wir die Lernenden mitbestimmen.
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Wir arbeiten mit Zielvereinbarungen. Diese werden mit den Lernenden besprochen. Im Anschluss bestimmen die Lernenden mit, welche Übungen/Arbeitsweisen sie zur Erfüllung der Ziele nutzen.
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Im Lerncoaching werden die Planungen geprüft und das Lernen reflektiert.
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Lernende und Lehrpersonen reden gemeinsam über Regeln, treffen Vereinbarungen und halten sich daran. Lehrpersonen fordern die Einhaltung der Vereinbarungen konsequent ein.
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Schulische und ausserschulische Aktivitäten nehmen wir zum Anlass der Mitbestimmung und Organisation durch die Lernenden.
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Wir alle tragen Sorgfalt zu uns selbst, zu anderen, zum Schulhaus und zur Infrastruktur. Mangelnde Achtsamkeit lassen wir nicht stehen, sondern gehen gemeinsam in dieVerantwortung.
Wir lernen vernetzt
Wir arbeiten interdisziplinär und vernetzt und orientieren uns an der Lebenswelt der Jugendlichen. Wir unterstützen das eigenständige und kritische Denken.
Verhalten / Handlungen
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Wir arbeiten über unsere Fächer und Kompetenzteams hinweg. Es gibt regelmässigen interdisziplinären Austausch. Dafür stehen entsprechende Gefässe zur Verfügung.
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Wir schaffen bewusst Situationen, die von den Jugendlichen deren Meinungen, Haltungen, Werte und Stellungnahmen erfordern.
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Der Fachunterricht hat weiterhin einen hohen Stellenwert. Themenbereiche werden bewusst überfachlich respektive über mehrere Fächer hinweg kombiniert.
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Wir fördern die Medienkompetenzen und ICT-Kompetenzen. ICT unterstützt das Lernen der Jugendlichen und ist Bestandteil des Unterrichts.
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Die Lehrpersonen bilden sich weiter, die Schulleitung unterstützt sie dabei. Im Zentrum stehen dabei die Anforderungen für einen zeitgemässen Unterricht, der die Lernenden für eine Anschlusslösung im SEK II-Bereich qualifiziert.
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Fachliche Kompetenzen und Leistungsbereitschaft beim Lehrpersonal sind uns wichtig.
Wir begegnen uns offen
Die Lehrpersonen, Lernenden und Mitarbeitenden verpflichten sich dazu, einander mit positivenErwartungen zu begegnen.
Verhalten / Handlungen
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Wir formulieren die positiven Erwartungen und Erfahrungen im Alltag mit den Lernenden und demKollegium.
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Wir hören einander zu, sind offen für neue Ideen und Ansätze und bereit zu Kompromissen.
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Scheitern gehört dazu. Wir nehmen es zum Anlass, um andere Wege zu gehen, alternativeLösungswege zu entwickeln (gescheiter scheitern).
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Wir glauben an die Lernenden - auch in schwierigen Situationen - und formulieren dies wiederkehrend.